KN K Doege
Objekte
Gerhard Langenfeld
Malerei
Stefan Steiner
Malerei
Eröffnung: Sonntag, 17.05.2026, 11:30 h
Vernisage:
17.05.2026
Samstags:
Sonntags:
13 – 17 Uhr
11 – 16 Uhr
Zu den Arbeiten von N K Doege
Die Arbeiten von NK Doege entstehen im Dialog mit dem Material. Es sind keine klassischen Gemälde, keine reine Skulpturen- vielmehr hybride Objekte, die sich zwischen Fläche und Raum bewegen. Was auf den ersten Blick spielerisch wirkt, ist in Wahrheit präzise komponiert: Schichtungen, Faltungen, Überlagerungen. Farben, die wirken wie Lichtfilter. Textilien, Kunststoffe, Lacke, Metall- jedes Material bringt seine eigene Qualität mit und wird ernst genommen in dem, was es kann. Doege nutzt diese Eigenschaften nicht, um etwas abzubilden, sondern um eine eigene Realität zu schaffen. Die Werke sprechen über sich selbst- über Gewicht, Spannung, Fläche, Volumen, Berührung. Es geht um das, was man nicht sofort benennen kann: eine Atmosphäre, eine Haltung, eine Konzentration.
Marcus Schild
Zu meinen Arbeiten
Meine Malerei erforscht die Farbe ‚Schwarz‘ in ihrer vielfältigen Tonalität und den daraus entstehenden tiefenräumlichen Qualitäten. Farbe, Licht und Raum im malerischen Prozess sind für mich eine Art Bildmatrix. In den Arbeiten werden die kulissenhaft ineinander gestaffelten schwarzen Bildräume durch buntfarbige rahmenartige Setzungen erweitert und so die Gesamtfarbigkeit gesteigert. Unterschiedliche malerische Qualitäten erzeugen eine angestrebte Strahlkraft, einen ‚schwarzlichtfarbraum‘. In feinen Abstufungen unterschiedlicher Schwarztöne/-nuancierungen werden fast kulissenhaft ineinander gestaffelte Bildräume sichtbar. Die dunklen Bildinnenflächen und die farbigen Randbereiche wirken durch ihre Platzierung im Bild kontrastverstärkend aufeinander. Eine Art Simultanität von Wahrnehmungen und Vorstellungen wird evoziert; durch die rein visuelle Anschauung können sich Denkräume bilden.
Gerhard Langenfeld
Zu den Arbeiten von Stefan Steiner
Die Bilder von Stefan Steiner lassen einen nicht widerstandslos „eintreten“. Ein einziger Farbton, ein dominanter Kontrast vermögen es, den Blick zu blockieren. Den ersten Blick… Dann erzwingen andere Eindrücke, näher heranzugehen. Das Rechteck des Bildträgers, die kreisend aufgebrachten Farben und die Spuren des Pinsels sind Agenten in einem vielstimmigen Dialog, in dem sich alles verdichtet. Jedes Element, das in den Blick gerät, kann den Weg ins Bild öffnen. Komplexe Beziehungen geben sich zu erkennen, erlauben neue Befunde: über die Vergangenheit, die Chronologie des Malprozesses, die in den Farbschichten gespeicherte Zeit, über die Handlungen des Malers. Die Zukunft ist angelegt, offen.
Maria Müller-Scharek
Einladung zur Ausstellung:








