Malerei
objekte
Malerei
Eröffnung: Sonntag, 22.03.2026, 11:30 h
Vernisage:
22.03.2026
Samstags:
Sonntags:
14 – 17 Uhr
11 – 14 Uhr
Zu den Arbeiten von Anne Berlit
Anne Berlit zählt zu den Künstlerinnen, die ihre Malerei als delikate Gratwanderung inszenieren. Klar im Format, reduziert im formalen Ausdrucksvokabular, konzentriert in der Technik, entwirft sie vielschichtige farbige Gewebe auf dem Malgrund dreidimensionaler Plexiglaskästen … Durch die Bemalung der Plexiglasflächen von vorn und von der Rückseite aus entstehen luzide Farbgründe, die aus sich selbst heraus strahlen und farbig gebrochenes Licht in die Umgebung fließen lassen. Angezogen von der Wirkungsmacht der Farben wird der Blick geradezu aufgesogen und in die Tiefen der Farbfelder geführt, um im nächsten Moment wieder an die Oberfläche zu gelangen und dem farbigen Schimmer einzelner Pinselbahnen zu folgen.
Uwe Schramm
Zu den Arbeiten von Juia Lohmann
Die Düsseldorfer Künstlerin Julia Lohmann, die unter anderem bei Josef Beuys studierte, entwickelt seit vielen Jahren ein Werk, das malerische, skulpturale und installative Ansätze zu einer ganz eigenen künstlerischen Sprache verbindet. Lohmanns Bezugspunkt ist immer wieder der Raum: Ihre Malerei ist plastisch, bisweilen gar objekthaft und greift visuell in den Raum aus. Ihre dreidimensionalen Arbeiten besetzen Räume, doch gleichzeitig sind ihre Oberflächen häufig ausdrucksvoll malerisch anmutende Bildflächen. Dabei suchen Lohmanns Arbeiten bewusst den Grenzgang zwischen Abstraktion und dinglicher Welt. In ihnen verbinden sich untrennbare Fragen nach den malerischen und bildhauerischen Möglichkeiten mit vielschichtigen historischen und aktuellen Bezügen, die Welt, Gesellschaft und soziale Bedingungen in den Blick nehmen.
Gabriele Uelsberg
Zu den Arbeiten von Nicola Staeglich
Nicola Staeglich geht der Frage nach, wie Farbe in den Raum diffundiert, sich mit d/em Raum verschränkt und an der Schwelle zwischen Material und Illusion eine neue, eigene Sinnlichkeit erzeugt. Das Trägermaterial für ihre Bilder sind transparente Acrylglaskästen, die einen Abstand der farbigen Bildoberflächen zur Wand erzeugen, oder durchscheinende Folien, die neben und übereinander gehängt sind und frei in den Raum emanzipieren können. Auf ihnen verdichten sich breite, farbige Pinselbahnen zu geschlossenen oder halb-transparenten Farbflächen, die Oberfläche und Raum definieren. Der Lichteinfall auf und zwischen diesen malerischen Oberflächen und dem Grund bildet schließlich fluide Zwischenräume, die zunehmend alle Aufmerksamkeit auf den immateriellen Auftritt der Farbe lenken. Für einen Augenblick befreit Nicola Staeglich die Malerei von der Schwerkraft und schafft einen imaginären Lichtraum, der Farbe zum Schweben bringt.
Elke Keiper
Einladung zur Ausstellung:








